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Liebe
Kolleginnen und Kollegen,
schon seit längerer Zeit und zuletzt auf der
Betriebsversammlung des HUBs Frankfurt fordern vb-Betriebsräte die
Stationsleitung dazu auf, nicht nur das Modell der 3-monatigen Zwangspause
aufzugeben und alle Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits darin befinden,
zurück zu holen, sondern auch alle befristeten Verträge vorbehaltlos zu
entfristen. Durch diese Maßnahme würde
auch endlich das Stammpersonal entlastet werden.
Eine sofortige Übernahme aller Kolleginnen und Kollegen mit
befristeten Verträgen bzw. in der
3-monatigen Zwangspause wäre nur zu realisieren gewesen, wenn der Betriebsrat
einer Flexibilisierung der Grundschichtpläne dieser ca. 200 betroffenen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter zugestimmt hätte.
Eine aus allen Fraktionen bestehende Verhandlungskommission –
Andreas Scholz für die Unabhängigen Lufthanseaten, Felix Stahlke für TOL
(früher UL), Amelie Ganz für ver.di sowie Rüdiger Fell und Ingo Schmidt für die
vereinigung boden – konnte am 25.02.2010 folgendes Verhandlungsergebnis
erreichen:
- Sofortige
Übernahme von ca. 200 Kolleginnen und Kollegen, deren Verträge noch zur
Entfristung anstehen bzw. die sich derzeit in der 3-monatigen Zwangspause
befinden, unter der Bedingung eines im Vergleich flexibleren
Grundschichtplanes. Ein ähnliches Arbeitszeitmodell hat sich schon bei einem
Teil der FMs bei FRA SV bewährt.
-
Anwendung
dieses neuen Grundschichtplanes bei Neueinstellungen.
Eine stationsweite Einführung
dieses neuen Arbeitszeitmodells auch für Kolleginnen und Kollegen in
bestehenden Schichtplanmodellen wurde in der Verhandlung verhindert.
Die Vertreter der Fraktionen waren sich darüber einig, dass
der zur Abstimmung vorliegende Entwurf einen guten Kompromiss darstellt, weil
die bestehenden Grundschichtpläne erhalten bleiben und trotzdem die
Beschäftigung von ca. 200 Kolleginnen und Kollegen gesichert würde.
Die Stationsleitung stellte in der Vollsitzung des
Betriebsrates am 26.02.2010 ihre Argumente für die Notwendigkeit dieser
Maßnahme nochmals dar, erläuterte mögliche Szenarien, die z.B. durch Zeitverzug
entstehen könnten und stand für Fragen zur Verfügung.
Nach anschließender, eingehender Diskussion innerhalb des
Gremiums wurde diese arbeitsplatzsichernde Maßnahme leider mehrheitlich abgelehnt.
Dadurch droht Monat für Monat, dass die am Ende ihrer
Befristung stehenden Kolleginnen und Kollegen in die Arbeitslosigkeit geschickt
werden – hoffentlich nur für drei Monate.
Eure Betriebsräte der vereinigung boden |