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Was ändert sich in 2010 - die wichtigsten Änderungen im Neuen Jahr
Mittwoch, 06 Januar 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
anbei finden Sie einen Überblick über die wichtigsten geplanten Änderungen in alphabetischer Reihenfolge für das Jahr 2010. Es handelt sich hierbei um Informationen, die wir aus diversen Printmedien zusammengestellt haben, insofern können wir verständlicherweise keine Garantie auf Vollständigkeit bzw. Rechtsgültigkeit geben

Abgasuntersuchung
Ab 01. Januar gibt es keine gesonderte Plakette mehr für die Abgasuntersuchung, da der Abgastest jetzt Bestandteil der Hauptuntersuchung ist. Somit gibt es bei Fahrzeugen künftig nur noch die HU-Plakette am hinteren Nummernschild.

Arbeitsverträge
Bislang galt, dass befristete Verträge ohne sachlichen Grund nur dann möglich waren, wenn mit demselben Arbeitsnehmer noch kein Arbeitsverhältnis bestanden hat. So sollten Kettenarbeitsverträge verhindert werden. Doch vor allem Berufseinsteiger, die schon vorher im Unternehmen gejobbt haben, hatten das Nachsehen. Ab 2010 soll nun nach einem Jahr Wartezeit ein befristeter Arbeitsvertrag ohne sachlichen Grund möglich sein.

Banken
Ab 2010 sind Bankberatungen zu protokollieren. Mögliche Ansprüche durch falsche Beratung verjähren nicht drei Jahre nach Vertragsabschluss, sondern erst drei Jahre, nachdem der Kunde von seinem Schaden erfahren hat.

Bleiberecht
Das Bleiberecht für Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis auf Probe wurde zum 01. Januar um zwei Jahre bis Ende 2011 verlängert. Ohne diesen Beschluss der Innenminister von Bund und Ländern hätte Anfang 2010 etwa 30.000 Flüchtlingen der Rückfall in die Duldung und damit möglicherweise eine Abschiebung gedroht.

Elena (elektronischer Entgeltnachweis)
Mit „Elena“ will die Bundesregierung lästigen Papierkram für Wirtschaft und Verbraucher abschaffen. Rund 3,2 Millionen Arbeitgeber erstellen jährlich ca. 60 Millionen Bescheinigungen über Einkommen und Beschäftigung ihrer Mitarbeiter. Diese werden bislang ausgedruckt und von Ämtern zur Bewilligung von Sozialleistungen später wieder per Hand eingegeben. „Elena“ startet erst in 2012, jedoch müssen Arbeitsgeber von Januar 2010 an monatlich Daten an eine zentrale Stelle bei der Deutschen Rentenversicherung senden.
Wie sich nun herausgestellt hat, handelt es sich jedoch nicht nur um Gehaltsdaten, sondern auch um Informationen bzgl. Abmahnungen, Kündigungsgründen aus Sicht des Arbeitgebers sowie Streikbeteiligungen. Alexander Dix, Berliner Datenschutzbeauftragter, hofft auf eine Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht, da es sich hier um „eine unverhältnismäßige Vorratsdatenspeicherung“ handle. Folge hieraus könnte sein, dass „Elena“ in großen Teilen nachgebessert werden muss oder zumindest eventuelle Missverständnisse aus der Welt geschaffen werden müssen.

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Aktenzeichen Climb 2011 ungelöst !
Montag, 02 November 2009

Politiker werden üblicherweise an ihren ersten 100 Tagen im Amt gemessen. Sind Vorstände wie Politiker zu behandeln? Zumindest nachfragen kann man ja mal - 106 Tage nach Ankündigung des Ergebnissicherungsprogramms „Climb 2011“. Zwar war der damalige Verfasser des offenen Briefes, Herr Dr. Franz, bei der Betriebsversammlung des HUB Frankfurt Anfang dieser Woche zeitlich verhindert, die Anwesenheit der Herren Dr. Busch, Dr. Rupprecht und Döpper ließen jedoch Hoffnung auf Antworten aufkeimen.

Niemand hatte wohl ernsthaft zu Climb 2011 ein fertig geschnürtes Paket erwartet, aber ein bisschen mehr als „wir haben Ideen, die wir jedoch erst mit den Gremien besprechen möchten“ hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher erhofft.

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Aktueller Stand zur Überlastsituation bei FRA ST
Donnerstag, 13 August 2009

12. August 2009


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir hatten bereits im letzten Monat über die Überlastsituation, insbesondere bei FRA SV, berichtet.
Das Ausmaß der derzeitigen Arbeitsüberlastung ist überdeutlich und für die Kolleginnen und Kollegen nicht mehr tragbar !
Die Fluggastzahlen bewegen sich nahezu auf Vorjahresniveau, diese erfreuliche Tatsache spiegelt  sich jedoch nicht in der Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter wider.
Nach unserer Auffassung muss dieser Situation dringend Rechnung getragen werden, und wir fordern die Geschäftsleitung auf, die verlängerte Werkbank schnellstmöglich zurückzuführen.
Das bedeutet für den Bereich FRA SV, die Tätigkeiten, wie z.B. Queue-Steuerung und Automatenbetreuung, an Renful zurückzugeben, um somit die eigenen Kolleginnen und Kollegen wieder am Gate oder in der Halle einsetzen zu können. Das würde sofort für eine spürbare Entlastung sorgen.
Um diese Forderung zu unterstützen ist es hilfreich, den Personalmangel auch im Delaycode zu dokumentieren.
Wir werden Eure Interessen auch weiterhin mit Nachdruck vertreten.


Eure vb-Betriebsräte Rüdiger Fell / Anja-Christina Jacobi / Ingo Schmidt / Angela Heinicke / Heike Dickfeld / Stephanie Böhner / Peter Voss / Wolfgang Schneider / Klaus-Dieter Baumert / Roger Stenger / Dieter Köppen

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